„Lernen darf auch Spaß machen"

Unter diesem Motto waren wir am vergangenen Sonntag mit Kindern und Erwachsenen im Wald um die Wildschützhütte unterwegs. Eingeladen hatte Michaela Spielmann. Sie ist als pädagogische Mitarbeiterin beim Hauptverband des Schwäbischen Albvereins tätig und betreut insbesondere die Ortsgruppen im Ostalbkreis. Ihr Ziel ist es, den Aufbau von Familiengruppen mit zu initiieren und auf den ersten Schritten zu begleiten.

Frau Spielmann hatte den Fichtenwicht Pius und die Tannenzwergin Alma mitgebracht und veranschaulichte mit den Zweien den Unterschied der beiden Nadelbaumarten. Spielerisch wurden die Kinder eingebunden, um sich so selbst bei der Beantwortung der Frage mit einzubringen. Wichtige Merkmale hat die Gruppe gemeinsam erarbeitet. So spielen die Zapfen eine entscheidende Rolle. Der Fichtenzapfen hängt am Ast und fällt als Ganzes herunter, wohingegen bei der Tanne der Zapfen schon am Ast stehend „zerlegt" bzw. gefressen wird. Auch die Nadeln und Zweige helfen beim Auseinanderhalten. „Fichte sticht – die Tanne nicht" lernte die interessierte Zuhörerschaft. Gleichermaßen lustig für Alt und Jung war das „Zapfen-Kack-Spiel". Hier mussten alle einen Fichtenzapfen zwischen die Knie klemmen und über eine kleine Stecke befördern, um ihn dann im Ziel abzulegen.

Zum Abschluss durften sich alle in der Wildschützhütte bei Kinderpunsch und Hefezopf mit Honig – natürlich von der Fichte und der Tanne – aufwärmen. Wer noch Lust und Energie hatte, konnte sich selbst einen drolligen Fichtenwicht aus der mitgebrachten Weihnachtsbaumspitze schnitzen.

Alle waren sich einig. Ein toller Nachmittag, der gerne wiederholt werden darf.

Vorstand Rüdiger Backes freute sich über den Wunsch der Familien. Wir sind stolz darauf, dass wir ab sofort eine Familiengruppe im Albverein haben. Das bisherige Familienteam unter Leitung von Carola Barthelmann Dier wird nun eine eigenständige „Familiengruppe". Als Leiterin dafür konnten wir Stephanie Holzner gewinnen. Sie ist mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern Mitglied in unserer Ortsgruppe und plant neben der Teilnahme an Aktionen des Wanderplans, regelmäßige Treffen. Einmal im Monat wäre ein guter Rhythmus, meint sie. Dabei sollen neben dem Wandern auch andere Aktivitäten, wie Basteln, Spielen etc. angeboten werden. Ein genauer Wochentag ist noch nicht festgelegt. Die Information erfolgt zu Beginn über den Stadtanzeiger und den Infokasten am Bärengarten sowie über die vereinseigene Homepage.

 

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