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Wanderwochenende 2019 – „unterwegs an der Mosel"

Unser Wanderwochenende führte uns in diesem Jahr an die Mosel. Am vergangenen Freitag starteten wir schon frühmorgens nach
Koblenz. Die erste Station war die Festung Ehrenbreitstein, die hoch über dem Rhein auf der gegenüberliegenden Seite des
„Deutschen Eck" thront. Das umliegende Gelände beherbergte 2011 die Bundesgartenschau und ein Teil davon wird bis dato
weiterhin ehrenamtlich gepflegt. Aber auch die eigentliche Festungsanlage bietet viel Interessantes aus der deutschen Geschichte,
ganz abgesehen von dem phantastischen Ausblick auf die darunterliegende Stadt. Gegen Abend ging es dann 30 km weiter
moselaufwärts in den beschaulichen Ort Burgen. Dort wurden wir in dem familiär geführten „Moselhotel Waldeck" für 2
Übernachtungen auf´s beste betreut und bewirtet.

Der Samstag ist bei dieser Unternehmung traditionsgemäß autofrei und bot 3 unterschiedliche Wanderungen je nach Kondition,
Lust und Laune. Eine Gruppe war auf dem Burgener „Ortsbachpädche" unterwegs, während die übrigen Wanderer über stolze 400
Höhenmeter dem Forellenweg folgten. Gemeinsamer Treffpunkt und Mittagstisch bot der Forellenhof, der idyllisch am Baybach
gelegen mit kulinarischen Köstlichkeiten aufwartete. Ab hier starteten die besonders sportlichen Wanderer unserer Gruppe zu einer
weiteren Herausforderung, dem „Murscher Eselsche". Dieser Rundwanderweg von weiteren insgesamt 11 km, der bei einer Wahl
zu Deutschlands schönstem Wanderweg im Jahr 2013 den 4. Platz belegte bot eine Vielzahl herrlicher Aussichten auf den
Hunsrück bis hinein in die Eifel. Zudem erfuhren wir an den zahlreichen Hinweistafeln allerhand über die Geschichte der Region.
Gegen Abend kehrten alle wieder wohlbehalten zurück, und bei herrlichem Sommerwetter wurde bis weit in die Nacht gesungen
und erzählt.

Der Regen in den frühen Morgenstunden des Sonntag wusch den Staub von der Straße und reinigte die Luft. Damit waren die
Voraussetzungen für den letzten Programmpunkt der Reise, ein Besuch auf den Burg Eltz, ideal. Früher zierte das Bild dieser
Anlage den 500 Mark-Schein. Die Burg überstand alle Kriege unbeschadet. Die unvergleichliche Architektur zusammen mit der
originalen Einrichtung aus insgesamt 8 Jahrhunderten ist weit über unsere Grenzen hinaus bekannt. Die Rüst- und Schatzkammer
mit Gold- und Silberarbeiten bringen gleichermaßen den Laien wie den Fachmann zum Staunen. Nach einem gemeinsamen
Mittagstisch auf der Burg wanderten wir zurück zu unseren Autos, um schweren Herzens die Heimfahrt anzutreten. Bei dem
abschließenden Gedankenaustausch waren sich alle einig: „Wir freuen uns auf das nächste Jahr und ein weiteres interessantes
Ziel für unser Wanderwochenende".

Schwäbischer Albverein - Lauchheim

Wanderwochenende an der Mosel

Die Gruppe des Schwäbischen Albvereins Lauchheim vor der Burg Eltz


 

Abschlussbericht mit Farbbild 01